Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission hat Berichten zufolge eine Untersuchung der US-Filiale der Binance-Börse gegen Handelsunternehmen eingeleitet, die mit CEO Changpeng Zhao in Verbindung stehen.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Dienstag hat die SEC Erwägen Beziehung zwischen Binance.US und den Handelsunternehmen Sigma Chain AG und Merit Peak. Die Regulierungsbehörde hat bei der US-Börse Informationen über die beiden Unternehmen angefordert und untersucht, wie sie den Nutzern potenzielle Verbindungen zu Market Makern offengelegt haben könnten.
Die Zeitung berichtete, dass Unternehmensdokumente aus dem Jahr 2019 sowie ehemalige Binance-Führungskräfte Zhao mit beiden Börsenunternehmen in Verbindung brachten. Sigma Chain AG und Merit Peak, die als Market Maker fungieren, kaufen und verkaufen gleichzeitig Kryptowährungen auf Binance.US, was oft die Preisvolatilität reduziert.
Es bleibt unklar, wie die SEC nach Abschluss der Ermittlungen rechtliche Schritte gegen die Unternehmen einleiten wird.
Bis zum 20. Januar hat die Regulierungsbehörde 97 Durchsetzungsmaßnahmen gegen Kryptounternehmen, darunter Poloniex und Blockchain Credit Partners, mit Geldbußen in Höhe von insgesamt 2,35 Milliarden US-Dollar zwischen 2013 und 2021 eingeleitet.
Im Mai 2021 wurde Binance sowohl vom Justizministerium als auch vom Internal Revenue Service untersucht, weil es US-Bürger daran gehindert hatte, Kryptowährungen für illegale Transaktionen zu verwenden. Ein Bericht vom März wies darauf hin, dass die Commodity Futures Trading Commission die Hauptbörse auch auf US-Benutzeraktivitäten untersucht. CEO Changpeng Zhao bestritt damals alle Vorwürfe des Fehlverhaltens an der Börse.
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